Women* in art Referate & Panelgespräch

August 20, 2018

 

Manchmal ist Sichtbarkeit alleine nicht genug – reden wir auch darüber!

 

Während der FATart | Women* in art wird die Kunstmesse am Samstag, 22. September mit einem Rahmenprogramm abgerundet.

Kurzreferate präsentiert von Femme Artist Table (FAT)

 

13h: «Frauen* Netzwerke und Networking» - Petra Rohner, Swiss Women Network Gründerin/Geschäftsführerin
14h: «Gender Equality» - Renate Schubert, ETH-Professorin für Ökonomie und Gender Delegierte des ETH-Präsidenten
15h: «Intersektionalität und «Calling in»» - Mark Harvey, Künstler, communication culture, Mitgründer von FAT und maenner.ch

 

Panelgespräch präsentiert von Visarte Zürich

«Wo bleibt die Qualität? Chancen & Risiken einer Quotenregelung» (17 Uhr)


16.30h: Begrüssung von Sandi Paucic (Präsident von Visarte Zürich) und Ursina Gabriela Roesch (FAT)
16.45h: Einführung Jörg Scheller (Kunstwissenschafter, Musiker, Journalist)
17h: Panel-Diskussion mit Elisabeth Eberle (Künstlerin, Forscherin), Mark Damon Harvey (Künstler, Mitgründer FAT und maenner.ch), Petra Rohner (Gründerin Swiss Women Network), Renate Schubert (ETH-Professorin für Ökonomie und Gender Delegierte des ETH-Präsidenten)
18h: Apéro offeriert von FATart

 

«Intersektionalität und «Calling in»» - Mark Harvey

 

Das Gendering der ersten FATart ist bewusst provokant und nicht ohne Hintergedanke. Auseinandersetzungen über Gender, ethnische Herkunft, Kultur und Klasse haben klar etwas Gemeinsames. Unser Leben, unsere Wahrnehmung und wie wir wahrgenommen werden beschränkt sich nie auf einen einzigen Aspekt der Identität. In dieser Hinsicht vermitteln uns Transkulturalität und Intersektionalität aussergewöhnliche Perspektiven auf die inzwischen global entbrannten Identitätskonflikte. Gibt es jenseits des polemischen Ping-Pongs und der ewigen Diagnostizierung gangbare Lösungswege? Im Vortrag werden zuerst die Prinzipien hinter Transkulturalität und Intersektionalität sowie deren Relevanz kurz präsentiert. Das Ziel des Vortrags ist nicht nur neue Sichtweisen zu eröffnen, sondern auch aufzuzeigen, dass es durchaus konstruktive Ansätze auf der Handlungsebene gibt.
 

«Wo bleibt die Qualität? Chancen & Risiken einer Quotenregelung»

- Visarte Zürich

Teil der Veranstaltungsreihe «Schaffen für die Kunst»

 

Das Motto «Wir sorgen für den Ausgleich» von FAT (Femme Artist Table) dient als Ausgangslage, Fragen nach dem Status der Geschlechterrepräsentation und möglichen Strategien zu stellen, diese zu verbessern. Das Motto ist gleichermassen Ankündigung wie Schlachtruf. Doch wie offen ist eine nach aussen hin liberal anmutende Szene wie der Kulturbereich wirklich für solcherlei Innovation? Wen bedroht eine Quotenregelung? Und wie geht es in anderen Bereichen und an anderen Orten vorwärts? Gemeinsam mit Befürworter_innen und Gegner_innen einer solchen soll diesen komplexen Fragestellungen nachgegangen werden.

 

Die Referate, ein Willkommen-Getränk und das Panelgespräch sind im Eintrittspreis (15.- CHF) an der Messe inbegriffen. Spenden sind willkommen.

 

-> Zur Facebook Veranstaltung.

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