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ISBN 978-3-9525498-5-8

FATart Fair 2023

Die sechste Ausgabe der Fatart Fair findet im Kammgarn West in Schaffhausen statt. Die Zwischennutzung des Kammgarn West ist aufgrund von Bauverzögerungen um ein Jahr verlängert worden. Diese Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen!

Die diesjährige FATart Fair findet vom 15. – 17. September statt. Damit überschneidet sich die FATart Fair am Samstag 16. September mit der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen. Die Kunst von unseren 100 Künstlerinnen findet dadurch Sichtbarkeit bei einem noch grösseren und breiteren Publikum.

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Öffnungszeiten

Freitag, 15.09.23:    17–21 Uhr  

Samstag, 16.09.23: 12–24 Uhr 

Sonntag, 17.09.23:  12–17 Uhr

Lokation

Kammgarn West, 

Baumgartenstrasse 23

8200 Schaffhausen

Räumlichkeiten

Unsere Räume sind auch für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Vom Eingang auf der Seite der Baumgartenstrasse geht es zu einem geräumigen Lift (das Trottoir auf der Seite der Baumgartenstrasse ist von der Rheinseite aus befahrbar). Dieser führt in den 2. und 3. Stock. Auch unsere WCs sind rollstuhlgängig.

Hunde sind in den Räumen keine zugelassen, ausser sie sind Assistenzhunde. 

Rahmenprogramm
von Performances, dialogischen Führungen und Vorträgen bis hin zu Podiumsdiskussionen

Performances

Freitag, 15. September, 18.30 Uhr

Samstag, 16. September, 18.00 Uhr und 20.00 Uhr
Annkathrin Pöpel – RaumKlangKörper


Zwei Lautsprecher hängen an Pendeln
im Raum. Darüber werden Sinustöne
wiedergegeben.

Eine Performerin spielt
mit statischem Klang

mit bewegtem Klang
mit statischem menschlichem Körper
mit bewegtem menschlichem Körper
mit Raum und Klang

und sie dazwischen.
Die Bewegung der Lautsprecher moduliert
den Klang
Die Bewegung der Performerin moduliert
das Klangfeld

Bewegung wird hörbar.

 


Performance in einer kinetischen Klanginstallation


Annkathrin Pöpel: Komposition
Angela Stöcklin: Performance
Peter Färber: Technik

Sonntag, 17. September, 12.30 Uhr
Monica Klingler – NO W HERE, 2019


und was
ist

das
nochmal
für ein teil erde

so ein mensch?
in radikaler annäherung
weite finden

Monica Klingler widmet ihr künstlerisches Schaffen ganz der Erforschung des menschlichen
Körpers und seinem Dasein in dieser Welt. Als ausgebildete Tänzerin findet sie schon früh in
der konzentrierten Einzelperformance ihr ideales Ausdrucksmittel. Der Körper dient ihr als
Erkenntnisinstrument, mit dem sie nach dem Verwoben-Sein mit der Welt fragt. Die
Bewegungen sind zu improvisierten Mikrobewegungen reduziert, die sich entfalten,
wiederholen, variieren, verfremden.

Dialogische Führungen (auf Deutsch)

Samstag, 16. September, 16.00 Uhr 

Sonntag, 17. September, 16.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung. Treffpunkt und Anmeldung bei der Kasse im 2. Stock. Kosten: 10.-

Im Rahmen der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen werden am 16. September um 17.00 und 19.00 Uhr zudem Führungen durch die Ausstellung von Marion Strunk im FATpermanent Art Space (4. Stock Kammgarn West) angeboten.

Rede zu Mahsa Aminis Todestag von Aménéh Moayedi (auf Französisch)

Samstag, 16. September, 17.30 Uhr 

An der FATart Fair zeigt Aménéh Moayedi eine Auswahl an Plakaten, die Bezug nehmen auf den am 16. September 2022 gewaltsam herbeigeführten Tod der 22-jährigen Iranischen Studentin Mahsa Amini. Moayedi, die im Iran geboren ist und in Paris lebt, schuf im September 2022 eine Facebook-Seite mit dem Aufruf, Poster mit dem Schlagwort «Women Life Freedom» zu kreieren und zu posten. Bisher kamen über 250 Poster aus 35 Ländern zusammen und wurden in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Zu Mahsa Aminis erstem Todestag hält Aménéh Moayedi vor ihrer Installation eine kurze Rede.

Podiumsdikussionen

Samstag, 16. September, 14 – 15 Uhr
Panel 1: «Betriebssystem Frau* / Zyklusperspektiven: Wichtig in der Gleichstellungsfrage oder nur persönliche Geschichten?» 

 

FATart setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen und FLINTA in der Kunstwelt ein. Eng damit verbunden sind Gleichstellungsfragen und Diskussionen, die nicht nur im Kunstbetrieb gestellt und geführt werden, sondern aktuell in allen Gesellschaftsfeldern stark thematisiert werden. «Frauenthemen» wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wechseljahre, Schwangerschaft und Geburt werden aktuell neu aufgearbeitet. In diesem Panel diskutiert Mona Rosa (Kunstschaffende und Zyklus Erlebnis-Hörbuch-Produzentin) mit Luna Lux (Kunstschaffende), Raphaël Guillet (Sozialpädagoge FH und Fachperson sexuelle Gesundheit) und Adrian Rothenbühler (Mitarbeiter Trainerbildung Schweiz, Bundesamt für Sport) über den Einfluss des Menstruationszyklus von Frauen* und Menschen mit Gebärmutter auf die Alltagsrealität und gehen der Frage nach, inwiefern der Zyklus einfach eine persönliche Geschichte oder doch relevant in der Gestaltung von Alltagsräumen ist.

 

Mona Rosa ist Kunstschaffende und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den Dynamiken des Zyklus und deren Beziehung zur Gesellschaft. Sie ist Inhaberin und Produzentin von Zyklusheldin im Ohr – einem interaktiven Selbsterfahrungs-Hörbuch, um den eigenen Zyklus als Ressource zu entdecken.

 

Luna Lux ist Kunstschaffende und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Menstruationszykls und Weiblichkeit in ihrem Werk. 2019 hat sie die Mens-Expo veranstaltet und so eigene Werke und Gastbeiträge von Kunstschaffenden zum Thema ausgestellt.
 

Raphaël Guillet ist Sozialpädagoge FH und arbeitet beim Checkpoint Bern, einer Beratungsstelle für Menschen rund um sexuelle Gesundheit und Genderfragen. Er arbeitet als LGBT+ Berater und unterstützt Menschen in der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtsidentität.

Adrian Rothenbühler ist in der Trainerbildung beim Bundesamt für Sport BASPO tätig und war unter anderem als Trainer von Mujinga Kambundji und der Frauenstaffel im Einsatz. Er hat sich in den letzten Jahren ins zyklusbasierte Training eingearbeitet und unterstützt Athletinnen darin, mit ihrem Zyklus sportliche Höchstleistungen zu erzielen.

 

Sonntag, 17. September, 14 – 15 Uhr
Panel 2: Sichtbarkeit im medialen Raum

 

Für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen ist es essenziell, dass sie online auffindbar sind. Einerseits, um von Kurator*innen, Galerien und Institutionen entdeckt zu werden. Andererseits, um mit ihrer Präsenz im digitalen Raum die Algorithmen von KI allmählich zu verändern. Im Panel „Sichtbarkeit im medialen Raum“ diskutiert Ursina Gabriela Roesch mit Sandra Becker und Anina Schenker über die Wichtigkeit medialer Repräsentation und über Strategien, wie diese erreicht werden kann.

Ursina Gabriela Roesch ist Mitgründerin und Projektleiterin von FATart. Neben der FATart Fair und regelmässigen Ausstellungen engagiert sich FATart auch für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen im medialen Raum. In der FATcommunity können ehemalige Teilnehmende der FATart Fair kostenlos ein Profil erstellen und in der FATgallery werden Kunstwerke von ausgewählten Kunstschaffenden zum online-Verkauf angeboten.

Sandra Becker ist GLAM Lead bei Wikimedia CH. In dieser Funktion arbeitet sie dran, Wissenslücken in Archiven zu erkennen und insbesondere Künstlerinnen mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Denn Wikipedia ist zwar durch jede*n bearbeitbar, doch die Perspektive ist sehr oft männerdominiert. Dagegen schreiben Sandra Becker und weitere Wikipedianerinnen an. 

Anina Schenker ist Initiantin, Gründerin und Geschäftsführerin von kleio.com, einem Workspace für Kunst, Design und Kultur. Künstler*innen, aber auch Kurator*innen oder Institutionen können auf kleio ein Profil erstellen, einen öffentlichen Auftritt erwirken und sich miteinander vernetzen.

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